POESIE < Ausgesuchte Gedichte

Mit all' dem

Leere - der Niemandsnacht Fackel...
Wenn müdgetunktes Warten
In Stunden Schleier glänzt,
Für ein Klingen, nordwärts,
Den Sagen gern zu Ohren...
Wässert sich ein Fragen
In die Stille, in die Hülle
Der Nacht, der Nacht.

Unverständnis, unmöglich,
Urplötzlich alles ändernd,
Ad infinitum initiierend,
Im Argwohn irrend.
In Hormonen harrend,
Feromone scharend,
In die Stille, in die Hülle
Der Nacht, der Nacht.

Ich bin der träumend' Tränentor,
Am Weg durch Sümpfe, Wüsten, Moor,
Eilend, folgend, was mich ruft,
Dein Blick, dein Wort, dein Duft.

Ich bin der, der Wahrheit sucht,
Nicht verflucht, nicht verrucht,
Den hellen Schein aus vollem Herzen,
Mit all' dem Glück und allen Schmerzen.

  

V10.04.20
~ Bin federgeboren ~
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